Projektlebenszyklus —
Die Abfolge von Phasen, die ein Produkt durchläuft: Analyse, Konzeption, Entwicklung, Test, Release, Support und Weiterentwicklung. Ein klar definierter Projektlebenszyklus reduziert das Risiko von Chaos, schafft Planbarkeit bezüglich Termine und Budget und gibt dem Kunden klare Erwartungen an die Ergebnisse jeder Phase.
Analyse (Discovery) —
Die Startphase, in der Ziele, Anforderungen, Einschränkungen und Risiken geklärt werden. Gleichzeitig wird ein grober Arbeitsumfang definiert und eine erste Roadmap erstellt. Eine qualitativ hochwertige Analyse reduziert Nacharbeiten und richtet das System von Anfang an an realen Geschäftsanforderungen statt an Annahmen aus.
Systemarchitektur —
Die innere Struktur des Produkts: Aufbau von Services, Datenbanken, Integrationen, Queues und Schnittstellen. Eine durchdachte Architektur reduziert technische Schulden, erleichtert Skalierung und ermöglicht eine sichere Weiterentwicklung über Jahre hinweg, ohne dass das System regelmäßig neu geschrieben werden muss.
Tech Lead (Technical Lead) —
Ein Senior Engineer, der auf Projektebene für Architektur und Codequalität verantwortlich ist. Der Tech Lead trifft komplexe technische Entscheidungen, führt zentrale Code-Reviews durch und sorgt dafür, dass das Team einem einheitlichen technischen Kurs folgt. Für den Kunden ist dies die Garantie, dass das Produkt nicht zu einer Sammlung isolierter Einzelentscheidungen wird.
Code-Review —
Die Überprüfung von Codeänderungen durch einen anderen Engineer vor dem Merge in den Hauptzweig. Bei uns durchläuft jede Änderung ein verpflichtendes Review durch den Tech Lead. Dies reduziert Fehler, verhindert „schnelle, aber unsaubere“ Lösungen und macht den Code für das gesamte Team nachvollziehbarer.
Technische Schulden —
Angesammelte Kompromisse oder Vereinfachungen in Architektur und Code, die Wartung und Weiterentwicklung erschweren. Wir überwachen technische Schulden aktiv, planen Maßnahmen zu ihrem Abbau und verhindern unkontrolliertes Wachstum. Für den Kunden bedeutet das stabilere Entwicklungszeiten und geringere langfristige Supportkosten.
CI/CD —
Ein Set von Praktiken, bei denen Build-, Test- und Deployment-Prozesse weitgehend automatisiert sind. Jeder Commit durchläuft eine definierte Prüfkette; Releases erfolgen nach einem wiederholbaren, kontrollierten Ablauf. Dies reduziert Risiken durch menschliche Fehler und sorgt für stabilere, planbare Releases.
Staging-Umgebung (Staging) —
Eine separate Umgebung, die dem Produktivsystem möglichst nahekommt und zur Prüfung von Änderungen vor dem Release dient. Staging ermöglicht Tests unter realistischen Bedingungen, ohne Geschäftsrisiken einzugehen, und reduziert die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen im Produktivbetrieb.
SLA (Service Level Agreement) —
Eine formale Vereinbarung über Servicelevel: Arten von Incidents, Reaktionszeiten und angestrebte Wiederherstellungszeiten. SLAs sind besonders wichtig für kritische B2B-Systeme, bei denen Ausfälle direkten Einfluss auf Umsatz oder Reputation haben. Für den Kunden ist das ein Werkzeug zur Steuerung von Erwartungen und Risiken.
Incident —
Ein unvorhergesehenes Problem im Systembetrieb: Serviceausfall, kritischer Fehler, starke Performanceeinbrüche oder fehlerhafte Datenverarbeitung. Wir klassifizieren Incidents nach Priorität und bearbeiten sie nach klar definierten Regeln. Das verkürzt Wiederherstellungszeiten und verhindert Unklarheiten über Zuständigkeiten.
Regression —
Eine Situation, in der neue Änderungen bestehende, zuvor funktionierende Funktionen beeinträchtigen. Regressionen sind besonders kritisch für reife Produkte. Durch Tests, Code-Reviews und Prüfungen in Staging-Umgebungen reduzieren wir dieses Risiko deutlich, was direkt zur Stabilität und niedrigeren Supportkosten beiträgt.
Roadmap —
Ein Entwicklungsplan für mehrere Monate im Voraus, der größere Releases, zentrale Änderungen und Prioritäten beschreibt. Die Roadmap hilft, Erwartungen zwischen Business und Entwicklungsteam abzugleichen und Entscheidungen zu Prioritäten und Budget auf Basis des Gesamtbilds zu treffen.
Backlog —
Eine priorisierte Liste aller Aufgaben rund um das Produkt: neue Funktionen, Verbesserungen, technische Arbeiten und Bugfixes. Der Backlog sorgt für Transparenz und Steuerbarkeit: Der Kunde sieht, welche Aufgaben anstehen, welche kurzfristig geplant sind und welche verschoben werden können.
Cross-funktionales Team —
Ein Team, das alle wesentlichen Rollen für den gesamten Produktlebenszyklus vereint: Projektmanager, Tech Lead, Entwickler, QA und DevOps. Ein solches Team kann Änderungen eigenständig planen, umsetzen, testen und deployen, ohne Abhängigkeit von externen Parteien. Für den Kunden bedeutet das schnellere Entscheidungen und klar definierte Verantwortlichkeiten.
B2B-Zusammenarbeit —
Ein Arbeitsmodell, bei dem wir den Kunden als langfristigen Partner und das Produkt als tragende Säule seines Geschäfts betrachten. In der B2B-Zusammenarbeit stehen Planbarkeit, stabile Prozesse, Transparenz und technische Qualität im Vordergrund – nicht ein einmaliger „schneller Release um jeden Preis“. Unser Delivery-Ansatz ist auf diese Erwartungen ausgerichtet: Risiken minimieren, Total Cost of Ownership kontrollieren und das Produkt nachhaltig unterstützen.